Der Begriff „chronische Bronchitis“ bezeichnet eine dauernde Entzündung der Atemwege, meist durch langjähriges Zigarettenrauchen ausgelöst. Typische Symptome sind Husten (Raucherhusten) und schleimiger Auswurf, vor allem am Morgen.
Die cystische Fibrose, früher auch Mukoviszidose genannt, ist eine angeborene Störung des Stoffwechsels. Es bildet sich vor allem in den Lungen und der Bauchspeicheldrüse zäher Schleim, der deren normale Funktion stark einschränkt.
Lungenkrebs hat seinen Ursprung in den Zellen der Schleimhaut der Atemwege (Bronchien) oder der Lungenbläschen (Alveolen). Aus diesen Zellen entstehen bösartige Geschwulste.
“Apnoe” bedeutet Atemstillstand. Das Schlafapnoe-Syndrom bezeichnet häufige, kurze Unterbrechungen der Atmung während des Schlafens. Diese Atempausen sind typisch für die Krankheit und entstehen meist durch verengte Atemwege.
Tuberkulose ist in der Schweiz eine seltene Krankheit geworden: Pro 100’000 Einwohner erkranken jährlich weniger als zehn Personen, und es stirbt praktisch niemand mehr daran.
Es handelt sich dabei um etwa hundert Erkrankungen der Bronchien, Lungenalveolen, Blutgefässe und des interstitiellen Lungengewebes. Diese häufig schweren Krankheiten betreffen in der Schweiz wahrscheinlich mehrere Tausend Personen.