Allergene meiden ist ein guter Rat für Asthmatikerinnen und Asthmatiker. Im täglichen Leben ist dieser Rat manchmal nur schwer umzusetzen. Vor allem Kinder haben Mühe einzusehen, dass man zu ihrem Wohl das geliebte Haustier weggeben muss oder sie im Frühling nicht nach draussen dürfen (Details siehe Allergene meiden).
Die Lungenliga berät von Asthma Betroffenen und ihre Familien über sinnvolle Massnahmen, um den Kontakt mit Allergenen möglichst einzuschränken. In der Broschüre "Wohnen mit allergischem Asthma" finden Betroffene und Angehörige viele Tipps und Informationen.
Die Medikamente zur Asthmatherapie kann man in zwei Gruppen einteilen:
Entzündungshemmende Schmerzmedikamente (z.B. gegen Kopfschmerzen oder rheumatische Krankheiten) sind für die Behandlung eines Asthmaanfalls ungeeignet!
Damit die inhalierbaren Medikamente ihre volle Wirkung entfalten können, müssen die Betroffene zuerst die richtige Inhalationstechnik lernen. Deshalb achtet die Hausärztin oder der Hausarzt immer wieder darauf, ob die Patientin oder der Patient die Medikamente richtig inhaliert. Gezielte Asthmapatientinnen und -patientenschulungen (für Kinder und Erwachsene), die von den kantonalen Lungenligen organisiert werden, helfen den Betroffenen zusätzlich, besser mit der Krankheit umzugehen.
Mit den folgenden vier Grundsätzen hat man sein Asthma unter Kontrolle:
Asthmatikerinnen oder Asthmatiker ab 12 Jahren können anhand des Asthma-Kontroll-Tests den Erfolg der Asthma-Therapie selbst bestimmen. Das Resultat des Tests sollte mit den jeweils behandelnden medizinschen Fachpersonen besprochen werden.
Eine Grippeinfektion kann ein Asthma nachhaltig verschlimmern. Daher wird Betroffenen mit schwerem und mittelschwerem Asthma empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen.

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.