Erfahren Sie, ob sich eine ärztliche Konsultation lohnt. Machen Sie den ersten Schritt und beantworten Sie die Fragen des COPD-Risikotests.
COPD ist die Abkürzung für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ und benennt eine Lungenkrankheit, die langsam fortschreitend die Atemwege einengt. Die COPD wird auch als „Raucherlunge“ bezeichnet, da in 90 Prozent der Fälle Rauchen die Ursache ist.

Die Behandlung der COPD steht auf drei Säulen: Rauchstopp, körperliches Training und Medikamente. Ein Rauchstopp ist für COPD-Betroffene die einzige Möglichkeit, die Zerstörung der Lungen zu stoppen. Das körperliche Training vermindert den Abbau der körperliche Leistungsfähigkeit und erweitert die Bewegungsfreiheit der Betroffenen. Verschiedene Medikamente helfen gegen Atemnot oder hemmen die Entzündung der Atemwege.
Mit einigen einfachen Massnahmen und vernünftigem Verhalten können Sie als COPD-Patientin oder -Patient viel zur Verbesserung Ihrer Gesundheit beitragen
Auf den ersten Blick versprüht der 61-jährige COPD-Patient Emanuel Jauslin Optimismus und Dynamik. Aber erstens ist das nicht immer so und zweitens arbeitet er hart an sich und seiner Gesundheit, damit er den derzeitigen Zustand möglichst lange erhalten kann.
Die COPD ist heute keine seltene Krankheit mehr. Gemäss neusten Untersuchungen in der Schweiz leiden bis zu 10% der Bevölkerung an einer COPD, bei den Raucherinnen und Rauchern sind es über 25%. COPD kann nicht vollständig geheilt werden. Die Behandlung zielt darauf, die langsame Zerstörung der Lunge zu vermindern.


Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten Ärztinnen und Ärzte Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.