COPD ist die Abkürzung für „Chronic Obstructive Pulmonary Disease“ und benennt eine Lungenkrankheit, die langsam fortschreitend die Atemwege einengt. Die COPD wird auch als „Raucherlunge“ bezeichnet, da in 90 Prozent der Fälle Rauchen die Ursache ist.
Typische Symptome der COPD sind morgendlicher Husten mit Auswurf sowie Atemnot. In der Schweiz leiden 400'000 Menschen an COPD.
COPD ist nicht heilbar. Das Fortschreiten der Krankheit kann jedoch durch Rauchstopp, Medikamente und körperliches Training verlangsamt werden.
Zigarettenrauch und andere Luftschadstoffe schädigen die Schleimhaut, welche die Atemwege auskleidet. Nach Jahren führt das zu einer dauernden Entzündung (chronische Bronchitis). Oft kommt es auch noch zu einer Überblähung der Lungen (Lungenemphysem). Beides führt früher oder später zu COPD. Der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung der COPD ist das Rauchen.
Eine COPD entwickelt sich langsam und bleibt lange Zeit unbemerkt. Die Krankheit bricht meist zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr aus. Typische COPD-Symptome sind morgendlicher Husten mit Auswurf sowie Atemnot. Später leiden die Patientinnen und Patienten immer stärker unter Atemnot und Infektionen der Atemwege. Das kann bis zum Lungenversagen führen.
Die Diagnose einer COPD ergibt sich aus den typischen Symptomen und einem Test der Lungenfunktion. Dieser Test ist die wichtigste Diagnosemethode. Auch das Abhören der Lungen mit dem Stethoskop und das Röntgen des Brustraums gehören zu den Grunduntersuchungen.


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