Accesskeys und Sprunglinks


Ernährung und Schlafapnoesyndrom

Im Alltag als Ernährungsberaterinnen treffen wir oft Kunden an mit einem Schlafapnoesyndrom. Dabei handelt es sich um Atemaussetzer im Schlaf und klinische Symptomatik wie Tagesschläfrigkeit, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Herzinsuffizienz. Viele Betroffene hoffen, durch eine Ernährungsumstellung eine Verbesserung ihrer Situation zu erlangen. Zwar kann die Krankheit mit Änderungen der Essgewohnheiten nicht geheilt werden, hingegen kann die Lebensqualität damit meistens verbessert werden.



Übergewicht

Übergewicht gilt als häufige Belastung bei Personen mit Schlafapnoe. Wir empfehlen ein langsames Abnehmen auf ein individuell besprochenes Zielgewicht und vor allem ein langfristiges Stabilisieren des neuen Gewichtes. Achten Sie auf Ihre körperliche Leistungsfähigkeit, denn auch die Atemhilfsmuskulatur will trainiert sein. Planen Sie regelmässige Bewegung an der frischen Luft und unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge oder besorgen Sie Ihren Einkauf mit dem Velo.



Alkohol

Obwohl geringe Mengen Alkohol den Schlaf fördern können, stört Alkohol die Schlafqualität. Er beeinflusst unser Nervensystem und verursacht in der Regel eine Erschlaffung der Atemmuskulatur. Der Körper, der sich im Schlaf in einer Ruhe- und Aufbauphase befindet, muss sich nach dem abendlichen Bier, Wein oder Schnaps mit dem Abbau des Alkohols beschäftigen. Die meisten Menschen schlafen alkoholisiert rasch ein, schnarchen häufiger und wachen auch schnell wieder auf. Sie leiden somit an einem gestörten Schlafrhythmus, denn die Tiefschlafphasen, in denen wichtige Erholungsarbeiten ablaufen, werden unterdrückt.



Kaffee und Schwarztee

Diese beiden Genussmittel haben einen individuell unterschiedlichen Einfluss auf Verlauf und Schwere der Apnoephasen. Wir empfehlen keine koffeinhaltigen Getränke vor der Bettruhe.



Nachtessenszeit

Planen Sie Ihr Nachtessen mindestens drei Stunden vor Ihrer Bettruhe, denn ein voller Magen drückt im Liegen an das Zwerchfell und erschwert die Atmung zusätzlich. Das Sprichwort: Esse morgens wie ein König, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler hat grosse Gültigkeit.



Verdauung

Planen Sie schwerverdauliche Speisen wie Käsespeisen, Hülsenfrüchte, Kohlgemüse und Pilzgerichte am besten mittags und wählen Sie leichte Abendessen.



Teilen Sie sich mit!

Informieren Sie Ihr Umfeld und Angehörige über Ihre Schlafapnoe, vor allem wenn Sie an Diabetes leiden. Schläfrigkeit kann auch Zeichen einer entgleisten Blutzucker-Stoffwechsellage sein. Teilen Sie Ihrem Umfeld mit, wie es bei bestimmten Symptomen reagieren soll.

Bei weiteren Fragen hilft Ihnen die Ernährungsberaterin in Ihrer Region gerne weiter.

nach oben nach oben


Jetzt Spenden




Broschüre Schlafapnoe

 

Schlafapnoe-Risikotest



Möchten Sie über Ihre Erfahrungen sprechen oder Tipps austauschen?

Schlafapnoe-Selbsthilfegruppen

Schlafapnoe-Erfahrungsaustausch-Gruppen (ERFA)




Gesundheitsprechstunde vom 10. Jan. 2009 auf SF1



Bilder und Dokumentation zur Kampagne 2010


Lungentelefon 0800 404 800

Jeden Dienstag 17-19 Uhr beantworten ÄrztInnen Ihre Fragen zu Lunge und Atemwegen. Eine kostenlose Dienstleistung der Lungenliga.