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SAPALDIA: Passivrauchen schadet der Gesundheit

Passivrauchen fördert Atemwegskrankheiten

Bereits im Jahr 1994 erschienen die ersten Resultate von SAPALDIA zum Thema Passivrauchen und zur Entwicklung von Atemwegskrankheiten. Die Forscherinnen und Forscher werteten die Daten von 4'197 Nichtrauchenden aus. Von diesen Nichtrauchenden waren nach eigenen Angaben 1'260 im Durchschnitt während 21 Jahren dreieinhalb Stunden pro Tag dem Tabakrauch anderer ausgesetzt (Passivrauch-Gruppe). Mehr als die Hälfte dieser Nichtrauchenden kamen auch am Arbeitsplatz regelmässig mit Tabakrauch in Kontakt.

 

Der Vergleich der Gruppe der Nichtrauchenden, die nicht regelmässig Tabakrauch einatmen musste, mit der Passivrauch-Gruppe ergab klare Resultate. Die Teilnehmenden der Passivrauch-Gruppe litten häufiger unter Beschwerden der Atemwege. Dazu zählen Husten und Auswurf, Kurzatmigkeit und eine pfeifende Atmung. Diese Beschwerden kommen häufig bei Atemwegskrankheiten wie Bronchitis und Asthma vor. Das Risiko für die Entwicklung einer chronischen Bronchitis oder von Asthma wird für Nichtrauchende immer grösser, je länger sie dem Tabakrauch anderer ausgesetzt sind.

 

Die einzige untersuchte Krankheit, die vermehrt in der Gruppe der Nichtrauchenden vorkam, war der Heuschnupfen. Passivrauchen scheint die Entwicklung von Heuschnupfen somit nicht zu fördern.

 

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