Dank des Selbstmanagement-Coachings «Besser leben mit COPD» der Lungenliga lernen Betroffene, mit der Krankheit besser umzugehen. Dies entlastet sie selbst, ihre Angehörigen, Ärztinnen und Ärzte sowie das medizinische Fachpersonal.
Beratungssituation in einer Gruppe

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) verursacht (teils) Auswurf, Husten und Atemnot. Vor allem die Atemnot schränkt betroffene Personen stark ein und macht ihnen Angst: Sie können gewohnte Aktivitäten nicht mehr durchführen und isolieren sich zunehmend. Dank des Selbstmanagement-Coachings «Besser leben mit COPD» der Lungenliga lernen Betroffene, mit der Krankheit besser umzugehen. Dies entlastet sie selbst, ihre Angehörigen, Ärztinnen und Ärzte sowie das medizinische Fachpersonal.

Zurzeit bieten 10 kantonale Lungenligen an 18 Standorten das Selbstmanagement-Coaching an.

Wovon profitieren Sie im Coaching?

Sie entwickeln:

  • einen besseren Umgang mit Atemnot, Husten und Auswurf
  • ein besseres Krankheitsverständnis
  • mehr Energie im Alltag
  • mehr Sicherheit im Alltag
  • mehr Lebensqualität

Was bietet die Lungenliga?

Sie nehmen in einer kleinen Gruppe am Coaching teil und erarbeiten zusammen mit einem Team von Expertinnen und Experten (Lungenfacharzt/Lungenfachärztin und Fachperson der Lungenliga) eine optimale, individuelle Lösung für eine bestmögliche Alltagsbewältigung.

Das Gruppencoaching beinhaltet sechs hilfreiche Module:

Modul 1: COPD

Modul 2: Medikamente und Aktionsplan

Modul 3: Atemtechniken

Modul 4: Alltagsplanung

Modul 5: Körperliche Aktivität:

Modul 6: Weitere Themen

Auch nach dem Coaching sind wir für Sie da: Sie profitieren während zwölf Monaten von einer professionellen 1:1-Beratung und -Betreuung. Verlaufsberichte für Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin und Ihren Pneumologen oder Ihrer Pneumologin dokumentieren den Ablauf und den Erfolg des Programms.

Die nächsten Kurse in Ihrem Kanton

Arbeitsinstrumente: Leitfaden, Aktionsplan bei Verschlechterung und Bewegungsplan

Im Coaching arbeiten wir mit verschiedenen Instrumenten, die Ihnen und Ihren Angehörigen bei der Alltagsbewältigung helfen. 

  • Ein ausführlicher Leitfaden begleitet Sie durch alle Module. 
  • Der Aktionsplan ermöglicht eine individuelle Planung bei einer akuten Verschlechterung der Lungenfunktion. 
  • Der Bewegungsplan hilft, die regelmässige körperliche Aktivität zu planen.

Der Leitfaden und die Aktionspläne sind in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich und von der Schweizerischen Gesellschaft für Pneumologie (SGP) akkreditiert.

Wer kann teilnehmen?

Alle COPD-Betroffenen und ihre Angehörigen sind herzlich willkommen!

Termine & Kosten

Beginn/Ort: Bitte erkundigen Sie sich bei der entsprechenden kantonalen Lungenliga oder im Kurskalender.

Kursdauer: 6 Module (jeweils 1 x pro Woche à 2 Std.) 

Kosten: CHF 120.- inkl. Kursmaterial

 

Begleitstudie belegt Wirksamkeit

Wirkt das Programm? Und ist die Umsetzung verlaufen? Diesen beiden Fragen ging eine Begleitstudie vom Institut für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention (EBPI) der Universität Zürich und dem Département Epidémiologie et systèmes de santé d’Unisanté der Universität Lausanne (DESS) nach.
Wie die Studie zeigt, waren die Teilnehmenden sehr zufrieden mit dem Programm und konnten viele Kompetenzen aufbauen. Das Coaching wirkte sich positiv auf die Lebensqualität sowie die körperliche Leistungsfähigkeit aus und steigerte die Zuversicht der Betroffenen in das eigene Management der COPD. Auch konnte das Programm die Zahl der ambulanten medizinischen Behandlungen reduzieren.

Mehr Infos zu den Studienresultaten
Interessiert?

Auskunft und Anmeldung
bei der Lungenliga

Brauchen Sie eine Auskunft oder möchten Sie sich anmelden? Dann kontaktieren Sie Ihre kantonale Lungenliga. 

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«Ich habe durch das Selbstmanagement-Coaching der Lungenliga viele wertvolle Tipps erhalten zu Bewegungsübungen, wie ich meinen Tagesablauf besser planen kann und wie ich im Ernstfall reagieren muss. Das ist eine gute Sache!»
Vytis Kaestli, Betroffener

Das Programm «Besser leben mit COPD» wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Projektförderung Prävention in der Gesundheitsversorgung von Gesundheitsförderung Schweiz.